Der Weblog zu unseren Projekt FalX

Klima retten und Politik verstehen

8. Dezember 2025

Im Kurs „Megatrends: Demokratie und Klimaschutz“ haben wir selbst erfahren, wie Demokratie und Klima zusammenhängen.

Megatrends – was ist das?
Wer nun glaubt, dass damit Mode oder Musik gemeint ist, liegt falsch. Mit Megatrends bezeichnet man Entwicklungen, die in der ganzen Welt zutreffen. Zum Beispiel: Digitalisierung oder Migration. Auch der Klimawandel ist ein Megatrend, der alle Menschen betrifft. In der Politik sind Megatrends weltweit deshalb sehr wichtige Themen. Wir haben uns im Kurs erklären lassen, wie Politik und Klimaschutz zusammenhängen. Die wichtigsten Erkenntnisse sind in diesem Beitrag mit Frage und Antwort zusammengetragen.

Das Bild zeigt eine Gruppe, die eine Europa Flagge vor sich hält. Sie alle lächeln in die Kamera.
Eva Grosser (links unten) und Nadine Jeschke (rechts unten) können schwierige Sachverhalte gut erklären. Für Demokratie ist Eva zuständig und über den Klimaschutz weiß Nadine gut Bescheid. Unsere Gruppe ist aus Bad Langensalza und dort tätig in der Werkstatt für Menschen mit Einschränkungen.

Was tun Politiker auf der ganzen Welt gegen den Klimawandel?

Sie versuchen, dass alle Länder gemeinsame Lösungen finden, um das Klima zu schützen. Das ist nicht leicht. Dazu müssen Vereinbarungen getroffen werden, Gesetze und Verordnungen erlassen werden. Doch das wichtigste ist: am besten machen alle mit! Oft dauert es sehr lange, bis sich alle auf eine Lösung einigen. Weil das Klima sich aber schnell verschlechtert, muss man sich eigentlich beeilen.

Warum dauert es so lange, bis politische Entscheidungen getroffen werden?

Es spielen beim jedem Land andere Fakten eine Rolle. Zum Beispiel: Wie arm oder reich ist ein Land? Was kann das Land herstellen und verkaufen? Wo liegt das Land auf dem Erdball? Wer regiert in dem Land? Bei den verschiedenen Positionen ist es schwer eine gemeinsame Lösung – einen Kompromiss – zu finden. Die Parteien müssen sich dazu oft treffen und Vorschläge besprechen. Das tun sie zum Beispiel im Europäischen Parlament. Eine Parlamentssitzung haben wir nachgespielt.

Bei einer Parlamentssitzung sind Vertreter aller europäischen Länder an einem Tisch und diskutieren die Vor- und Nachteile von neuen Gesetzen. Abgestimmt wird so lange, bis sich alle Vertreter auf eine Lösung oder Formulierung einigen konnten.

Welchen Einfluss haben die Länder auf das Klima im Vergleich?

Es gibt Länder, die mehr Abgase und Verschmutzung verursachen als andere. China, USA, Indien und Europa zählen zu den Ländern mit der höchsten Abgaswerten. Sie haben viel Industrie und viele Einwohner. Unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden am meisten Afrika, Lateinamerika, Asien und viele Inselstaaten. Deshalb ist es wichtig, dass man nicht nur auf sein eigenes Land achtet. Wie das funktionieren kann, haben wir in einem Spiel erlebt. Das Spiel heißt „Keep cool“ und man versucht dabei das Klima zu schützen, indem aus schädlichen schwarzen Industrien grüne umweltfreundliche Industrien werden. Je mehr grüne Industrien auf dem Planeten betrieben werden, desto weniger drastisch fallen die Klimakatastrophen aus, die im Spiel jedem Land widerfahren.

Beim Spiel „Keep cool“ haben wir gelernt, dass Umweltkatastrophen jedes Land betreffen; selbst dann, wenn die Katastrophe nicht im eigenen Land stattgefunden hat, muss die Weltgemeinschaft mit den Folgen leben: zu, Beispiel müssen Menschen flüchten, weil ihre Heimat zerstört wurde.

Fazit: Wir haben im gelernt, dass Demokratie und Klimaschutz eng und in vielen Hinsichten miteinander verbunden sind. Demokratische Länder der Erde müssen miteinander reden und gemeinsame Lösungen finden, die alle gleichermaßen umsetzen. Es braucht viel Zeit, bis sich alle geeinigt haben. Nicht alle Ländern sind einverstanden mit den Vorschlägen zum Schutz des Klimas. Denn es kostet Geld und man muss Veränderungen herbeiführen.

Tipps für das eigene Handeln im Sinne des Klimas

Tipp 1: öffentliche Verkehrsmittel nutzen, statt eigenes Auto

Tipp 2: keinen Quatschkram kaufen

Tipp 3: Lebensmittel aus der Region kaufen und essen

Tipp 4: Energie sparen durch Licht ausschalten

Tipp 5: wenig mit dem Flugzeug verreisen

Tipp 6: sich lokalen Klimaschutz-Aktionen anschließen und mithelfen

Informationen zum Kurs
Frage: Wer hat den Kurs veranstaltet?

Antwort: Der Kurs ist ein Angebot vom Diakonischen Bildungsinstitut Johannes Falk gGmbH.

Frage: Wie kann ich mich anmelden?

Antwort: Anmelden kann man sich über unsere Website Home: My CMS oder per Telefon unter 03691 24 99 98 5 oder per E-Mail an Stefanie Krauß s.krauss@dbi-falk.de
Hier können Sie auch mehr Informationen bekommen.

Frage: Was kostet die Teilnahme?

Antwort: Der Kurs ist kostenfrei, weil er vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert wird.

Frage: An wen richtet sich der Kurs?

Antwort: Der Kurs richtet sich an alle Menschen, die interessiert sind an Politik und Klimaschutz. Der Kurs ist auf Leichte Sprache und ist auch geeignet für Menschen mit Behinderung. Auf Wunsch kann weitere Barrierefreiheit geschaffen werden für Menschen mit Seh- und/oder Hörbehinderung. Dazu fragen Sie bitte beim Organisator nach.

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